Sonntag, 12. Dezember 2010

Ein Blick ins Ghetto

Ein Blick ins Ghetto



Wieder trottete der keine Esel von dannen, nur mehr zuversichtlich als traurig. Der Enthusiasmus des Aufbruchs war wieder da. Für Augenblicke hatte er sogar vergessen, dass die Prätorianer des Wolfsstaates hinter ihm her jagten, um ihn in Ketten zu legen und ihn zu Dingen zu zwingen, die sein freier Geist ablehnte. Das Schuften an der Mauer oder am Kanal konnte ein schnelles Ende bedeuten. Und dabei war er noch so jung. Das Leben pulsierte in seinen Adern.



Der Wels hatte ihn vor dem sicheren Tode bewahrt und in ihm das bestärkt, was er selbst schon gefühlt hatte. Die Suche nach dem eigenen Gral musste unbedingt weitergehen, auch wenn noch einige Tränen zu vergießen waren. Eigentlich war er nicht besser dran als Lohengrin oder Tannhäuser auf ihrem Heilsweg!
„Ach, wenn ich nur eine Harfe hätte und eine Leier oder die Flöte des Pan, um mir die Einsamkeiten zu vertreiben und die finsteren Gedanken, die wieder kommen, wenn sich der Himmel verdunkelt und wenn es Nacht wird auf der Welt“,
jammerte der zarte Faustinus. Melancholische Heimsuchungen drohten überall – und kein Mophostophiles war da, der ihn aus dem Dunkel herausriss und ihm die Bahn ausleuchtete.
Es wurde ein einsamer Gang, den er ging, ein enger, selbst auszutretender Pfad mit wenig Rosen und vielen Dornen am Wegrand. Dem Lauf des Stromes folgend, bahnte er sich seinen eigenen Weg durch ein fremdes Land, in welchem überhaupt keine Artgenossen anzutreffen waren. Das machte ihn noch einsamer.
Was war aus den Eseln geworden?
Als Konquistadoren hatten sie einst diesen Landstrich erobert, waren sesshaft geworden und hatten die sieben Hügel dann im Schweiße ihre Angesichts urbar gemacht, mit der Axt in der Hand und hinter dem Holzpflug.
Und jetzt? Starben die Esel langsam aus, hier unter den Wölfen?


Wohin Faustinus auch blickte, sah er gedrückte und gebückte Viecher, die von grimmigen Jägern und Kriegern zur schwersten Fronarbeit  angetrieben wurden. Arbeiten war Pflicht im Staat der Wölfe.
Und wer nicht arbeitete, sollte auch nichts essen. Auf diese Art wurden Festungen errichtet und Basteien ausgebaut, Bollwerke aller Art, auch innerhalb der großen Mauer. Landein und landaus entstanden Schutz- und Trutzburgen, Bunker und Wachtürme aus festem Stein. Vielleicht würde es bald wieder Krieg geben?
Wenn die große Entscheidungsschlacht anstand, mussten die Wälle halten und dem Ansturm von Vandalen und Barbaren trotzen wie die Dämme und Deiche der tosenden Flut. Jenseits des Limes lauerten die Feinde der Zivilisation und des Fortschritts, Hunnen und Mongolen, allzeit bereit, loszuschlagen und ihre ehernen Kettenfahrzeuge rollen zu lassen bis zum Endsieg. Also sicherten die Wölfe ihren Frieden, indem sie sich auf einen großen Krieg vorbereiteten.
Seitdem der Führerstaat im Ausbau begriffen war, lebte selbst das Staatsvolk in Angst und Schrecken. Horror und Terror waren effiziente Mittel der Machterhaltung nach innen und der Friedenssicherung nach außen. Das lehrte die Geschichte. Früher war es der legendäre Werwolf, der die eigenen Untertanen brav in den Höhlen hielt. Heute waren es die Mittel der Repression, die sie zahm machten und zu Sklaven domestizierten. Nicht nur Ochsen und Esel hatten sich zu fügen, sondern auch das eigene Volk - Wölfe, Kampfhunde, Schakale, Hyänen und jene seltsamen Paarungen zwischen Vielfraß und tasmanischem Teufel, die man auf den Straßen antreffen konnte. Sie alle senkten den Schweif, wenn Prätorianer auftauchten. Denn das gebeugte Haupt wird von Schwert verschont, lehrte ein Sprichwort aus jener Region.
Draußen vor der Tür schreckten andere Hannibals, solche und solche. Truppen marschierten auf. Auf einem Hügel im Osten formierten sich die grimmigen  Bären in brauner und schwarzer Rüstung. Ungeachtet aller ideologischen Nähe,  galten sie als die historischen Gegner der Wölfe, als wahre Erbfeinde, von denen nichts Gutes zu erhoffen war. Auf der anderen Anhöhe im Westen weit überm Tal traten die Gänsegeier an, die Steinadler und Falken, alle in Waffen und bereit, mächtig loszuschlagen, um zu siegen, um zu unterwerfen und um neuen Lebensraum zu gewinnen – für die eigene Art und für das Übertier.

Eselchen Faustinus hatte von seltsamen Bündnissen raunen hören, von einem Pakt zwischen den Räubern der Lüfte und den Bären, der die Teilung der künftigen Beute regelte und die Zukunft der zu Unterwerfenden in friedlicher Assimilation. Er hielt seine Nüstern in den Wind und schnupperte. Ja, Krieg lag in der Luft, ein kalter Krieg, der aber bald sehr heiß werden konnte.
Ein Kesseltreiben hatte es bereits erleben müssen in jener Bartholomäusnacht. Folgte bald die ganz große Schlacht?
Was wurde aus den Eseln, wenn es bald Krieg geben würde, wenn das große Schlachten losging?
Friedfertig und stets auf Harmoniebedacht war Eselchen Faustinus in die Welt aufgebrochen. Jetzt stand er vor einer Spaltung, die sich durch die Köpfe zog und durch die Nationen.
Einst, als die Gedanken noch frei waren in Land der Wölfin und jedermann noch frei aussprechen durfte, dass ein Esel und ein Wolf zwei grundverschiedene Tiere sind, hatten sich im Staat der Grauen zwei Ideologien herausgebildet, verwandte Weltanschauungen des Heils, die kaum voneinander zu unterscheiden waren. Irgendwann huldigte dann eine Hälfte der Untertanen dem internationalistischen und kosmopolitisch angehauchten Ursismus, während die andere Hälfte der Staatsbürger dem eher nationalistisch orientierten Lupismus zuneigten. Der protestierende Asinismus, zu dem sich seit je her die wenigen Esel  Siebenbergens bekannten, war – wie andere Religionen seltener Tiere - praktisch bedeutungslos geworden.
Seitdem sich die Braunbären mit ihrer schwarzen Artgenossen verbündet hatten und dann in ganz kurzer Zeit unter der Führung eines überbestialischen Leitbären zu einer starken Nation aufgestiegen waren, zu einer politischen Macht, die die gesamte Stabilität der Tierwelt bedrohen konnte, verschob sich auch das Gefüge der rivalisierende Ideologien. Nach dem Willen der Bären sollte ihre Weltanschauung, der allen anderen Denkrichtungen überlegene Ursismus, fortan zur Weltideologie erhoben werden. Das schmeckte den Wölfen, die selbst die Lehre vom Willen zur Macht verinnerlicht hatten, überhaupt nicht. Für sie zählten nur die Prinzipien des Lupismus, dessen Wurzeln sie in prähistorischen Zeiten ausgemacht hatten.

Auf der Weiterreise durch das schöne Land sah Faustinus noch manches, was ihn traurig stimmte. Er erkannte das Leid der geknechteten Tiere, die nur noch arbeiteten, um zu überleben. Von freudiger Arbeit und von Lebensfreude war nichts zu vernehmen. Gelegentlich machte er Halt und sah den arbeitsamen Tieren bei ihren Tun zu. Teils mit den Augen des Forschers, teils in kontemplativer Anschauung, beobachtete er, wie die fleißigen Tiere den Mais und die Rüben pflanzten, wie sie auf Knien das Unkraut aus den Fluren zupften, wie sie emsig hackten und gruben, wie sie laut hämmerten und meißelten, wie sie mauerten und bauten. Das Eselein stellte fest, wie die Vielen in gemeinschaftlicher Arbeit dafür sorgten, dass Nahrung für alle da war, auch für diejenigen, die nur dachten, lenkten, leiteten und die Arbeitenden kontrollierten.


Als Faustinus an einer Schule vorbei kam, wurde er auf eine Pionierfeier aufmerksam, die im Schulhof abgehalten wurde. Viele Jungwölfe und Kampfhunde hatte sich im Karree versammelt. Rote Krawatten zierten ihren Hals. Die rote Flagge mit dem heulenden Wolf vor dem Mond war gerade gehisst worden. Und ein kleines Schäferhündchen, aus dem bald schon ein Leittier werden sollte, stand auf einem Podest und rezitierte das Gedicht von dem Hamster und der Biene: Was mühst du dich denn so unverdrossen für andere, liebes Bienchen? Fragte ein Hamster im Gedicht.

Das Bienchen sprach von einer Blume:
Ich schaffe für mein Volk und mich,
Mein Volk lebt durch mein Bemühen,
Und durch mein Volke lebe ich!

Die Wölfe waren gerade dabei, ihre Staatsbürger in Gute und Böse aufzuteilen. Wer durch Tat und Vorbild der im Aufbau begriffenen Gesellschaft des Lichts nützte wie die Honigbienen, zählte zur ersten Kategorie Tier, während andere, die den Blick von der Realität der Wolfswelt abwandten, ihrem Egoismus frönten oder der Anarchie, zu Untertieren erklärt und bitter verfolgt wurden.
Untertiere wie der Hamster, der, fern von der Kontrolle der Wölfe im Erdreich lebte, die Mäuse aus Feld und Wald, die Wanderratten und der Floh, die nicht mehr brachten als Pest und Cholera, waren praktisch vogelfrei und zum Abschuss frei gegeben. In der Regel wurden sie eingefangen und so lange zur Zwangsarbeit auf den Baustellen des Landes verpflichtet, bis sie kümmerlich eingierigen. Der Weg zur tierischen Gesellschaft war hart. Und nur die Besten und Stärksten sollten am Ziel ankommen.


Als Faustinus dann wieder durch die wüste Steppe schritt  und nichts sah als lebensfeindliche Natur, kamen ihm die moralisierenden Worte wieder in den Sinn. War er denn selbst eines jener arbeitsscheuen Elemente, für welche die Wolfsgesellschaft keinen Raum hatte?
War er ein so genannter Parasit der Gesellschaft wie der Hamster, ein schnöder Egoist, der nur an sich selbst dachte, und nicht an das Allgemeinwohl? Leider war das oft Interpretationssache, denn die wenigen Paragrafen des Führerdekrets waren biegsam.
Für Artisten und Lebenskünstler aller Art, für Andersdenkende, für Querulanten und Ketzer und vor allem für Anarchisten, die jede Staatsgewalt ablehnten, hatten die Wölfe große Sammellager eingerichtet, richtige Arbeits- und Vernichtungslager, in welchen die Parasiten konzentriert und eben wie Parasiten behandelt wurden.

Wer die Volksgemeinschaft schädigte wie Hamster, Ratten und Mäuse, das hatten die Wölfe sich von weitsichtigen Eseln längst abgeschaut, musste ausgemerzt werden wie das Unkraut in den Fluren. Das schlechte Kraut und die Feinde des Vaterlandes, davon redeten bereits die Dichter in der Reigen, mussten vergehen, wenn einst  Harmonie aufkommen sollte.
Ein schriller Nachklang hallte durch das Eselsohr, als Faustinus sich an die Botschaft des patriotischen Reigens erinnerte. Die Umwertung aller Werte und der Wille zur Macht schienen gar im Einklang mit den Gesetzen, die die Natur vorgegeben hatte. Selektion, Zucht und Züchtung … Schauder kam auf und der Geruch vom geröstetem Fleisch des Scheiterhaufens.
Auf der Zunge spürte Faustinus etwas Bitterkeit, die wohl vom Sand herrührte, der durch die Luft gewirbelt wurde. Die Wüste war plötzlich wieder da – mit allen Schrecken der Wüste. Das Ödland um ihm herum erschien ihm gar noch schrecklicher als die heiße, keusche Wüste, obwohl der Landstrich vom großen Strom umflutet wurde und dann und wann Auen auftauchten und bedrohliche Sümpfe.
„Ein gottverdammtes Land ist das“, stöhnte der Geplagte.
„Meinen Todfeind würde ich nicht hierher verbannen, denn dieser Sumpf hier mit den vielen Stechmücken, die alle Kreatur bei Tag und Nacht quälen, ist noch unerträglicher als die Hölle!“
Dante bot jetzt keinen Trost.

Als er so dahin schlenderte, ohne recht zu wissen, ob er nicht für immer anhalten sollte, gewahrte Faustinus einige verfallene Schuppen, die fern an die heimischen Stallungen erinnerten. Im fernen Sylvanien war so gebaut worden, schlicht, aber praktisch. Dann sah es einige Holzkreuze am Wegrand, die vor sich hinfaulten. Wind und Wetter hatten sie gebeugt. Ein paar kleinere Kreuze erinnerten daran, dass hier auch manches junge Tierlein verendet war, während die verwaschenen Namen auf den schiefen Brettern verrieten mehr verrieten. Faustinus hatte Mühe die Inschrift zu entziffern. Mit Grausen und heißerer Stimme las er …  Geboren in Eselhausen bei Eselsburg - gestorben im Baragan!
Baragan?

Ein Schreckenswort aus der entrückten Kindheit. Den Hades hatten die Alten Sylvaniens so genannt. Es waren die eigenen Verwandten, deren Schicksal sich hier vollendet hatte, unschuldige Pogromopfer, die für das leiden und sterben mussten, was ein paar Wahnsinnige des eigenen Geschlechts angerichtet hatten.
Verrückt gewordene Esel hat ihm Wahn zur Sonne gegriffen und dabei einen Weltenbrand entzündet, der jetzt auf alle Esel zurückfiel – und für ewige Zeiten vielleicht, auf die Esel als Volk von Genies und Narren. Aischylos, Sophokles und Euripides hätten keine Worte gefunden, um das zu umschreiben, was Faustinus gerade fühlte.
„Allmächtiges Schicksal“, rief er aus, „du hast mich mit dieser Last in diese Welt geworfen. Was kann ich anderes tun, als diese Last heroisch zu tragen und dich, Gottheit, dafür noch zu lieben.
Fatum, ich liebe dich wirklich und innerlich, sonst müsste ich es unter Tränen doch tun!
So klagte Eselchen Faustinus in Sympathie mit dem eigenen Volk und dem eigene Leiden, einen schweren Gedanken denkend.
„Hoffentlich bleibe ich vom schwersten aller Gedanken verschont, den ich zwar denken kann, aber nicht reell erleben will – die ewige Wiederkehr des Gleichen!“
Als Faustinus die läuternde Einöde wacker durchschritten hatte und wieder in dichter bewohntes Gebiet kam, sah er noch mehr vom Alltag der zum Glück verdammten Tiere im Staat des Lichts. 


Betroffen beobachtete der Wanderer, wie viele seiner großen und kleinen Mitgeschöpfe mehr gezwungen als freiwillig ihrer Aufbauarbeit nachgingen; wie sie in Minen nach Erz wühlten, dieses dann in kleinen Hochöfen zu Eisen und Stahl schmolzen,  wie sie es  in finsteren Manufakturen schmiedeten, um Dinge zu erzeugen, deren höherer Sinn sich ihm noch nicht ganz erschloss? Oder doch?
Es waren Waffen und andere Instrumente, doch nicht um Leben zu retten, sondern um zu töten. Mit Grausen sah Faustinus, wie Gitterstäbe zusammengeschweißt wurden, wie Ketten gemacht wurden in vielen Formen für alle möglichen Zwecke.
„In welcher Welt leben wir eigentlich“, fragte er sich entrüstet.
„Was ist aus der Freiheit geworden und den Rechten aller Tiere?
An der große Brücke angekommen, der einzigen, die über den Strom führte, fühlte Faustinus auf einmal große Lust, den Gesichtskreis zu erweitern und einen forschenden Blick ins Nachbarland zu riskieren, von dessen Freiheiten ihm Tiere berichtet hatten, die einst als Handelstreibende auch durch Concordia gestreift waren.  Wie gern hätte er Einblick genommen in andere Lebenswelten, wo das Glück der Vielen wahrscheinlicher und gewiss vollkommener war als hier unter den Wölfen. Die Nachbarn jenseits der Donau, die zu unterschiedlichen Göttern beteten und sich deshalb nicht immer grün waren, lebten in ihrem Reich zwar nicht im selig machenden Miteinander, aber doch immerhin in relativer Freiheit lebten, die es ihnen ermöglichte, überall hin zu gehen, wohin sie wollten.
Ihr angestammtes Recht, das eigene Vaterland jederzeit verlassen und auch jederzeit in dieses zurückkehren zu dürfen, war den Tieren dort noch nicht abgesprochen worden. Also mussten sie schon deshalb glücklicher sein als alle anderen Tiere hinter dem verletzenden Stacheldraht und der undurchlässigen Mauer, kombinierte Faustinus kritisch. Selbst der weise Rabe hatte diese Illusion nicht zerstört, indem er die volle Wahrheit verschwieg. Rücksichtsvoll wie er war, hatte der weise Seher darüber hinweg gesehen, dass auch jenseits des Stromes eine starke Hand das Chaos steuerte; und dass der Friede unter den so unterschiedlichen Geschöpfen nur künstlich war und zerbrechlich. Wenn der Druck auf den der Büchsendeckel abnahm, wenn der Korken platzte, das wusste der Rabe wohl, dann emanzipierten sich die Geister – sie wanden sich durch den engen Flaschenhals wie der Dschin und stoben dann davon, um ihr unheilvolles Werk zu vollenden. Einmal entfesselt, konnte kein noch so geschickter Zauberer sie wieder zurück rufen, bannen, einsperren! Übermächtig geworden zersetzten diese Ungeister alles Gute und Friedliche, sie hetzten und spalteten sie bis zum Krieg, zum schlimmsten Vernichtungskrieg. Pandora und Aladin hatten diese Erfahrung machen müssen. Doch all das noch folgende Unheil an der Donau sah Faustinus noch nicht. Die Hoffnung war noch stark in ihm.
Brücken verbinden – das hatte es einmal vernommen. Das galt für Menschen und für Tiere. Der Wolfstribun am Brückenaufgang dies etwas anders.
„Du darfst hier nicht passieren, Eselchen“,
stoppte ihn der Prätorianer höflich, doch bestimmt. Die strikten Anweisungen verboten das Betreten der Brücke. Ganz egal ob Wolf oder Nichtwolf. Wer das Territorium des Wolfsstaates verlassen wollte, benötigte eine Sondergenehmigung des Außenministers oder gegen entsprechendes Entgelt einen gültigen Reisepass.
Also war dies doch keine echte Brücke, sondern nur eine Sackgasse – und er war wieder einmal auf dem Holzweg. Was blieb Esel Faustinus weiter übrig, als sich in sein Los zu fügen. Einsichtig vollzog die Kehre und trabte dann fatalistisch weiter, um endlich das blaue Meer zu sehen- die Unendlichkeit!




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