Sonntag, 14. Juni 2026

Polyphem im Heiligen Land

  

Carl Gibson, aktuelles Foto, März 2026

 

 

Polyphem im Heiligen Land

Berauscht und geblendet, schlägt er um sich, um alle zu erschlagen, die ihn bedrohen, die Gegner auszurottend mit Stumpf und Stiel!

Der Mythos gibt ihm recht, ein alter Mythos von großen Königen – und über dem Recht die Macht der Waffen.

Trifft der Geblendete in seiner Rache beim wilden Wüten auf Widerstand, ruft er nach dem großen Bruder in der Ferne, der, der ihm verbunden ist im Geist, auch in der Vergeltung so ist wie er – der dann auch herbeieilt, um mit zu helfen mit noch mehr Wut und Kraft, Böse wie Gute erschlagend.

Gott, der wacker mitkämpft in gerechten Kampf, wird sich die Seinen schon zusammensuchen nach der großen Schlacht!

Nach mir die Sintflut!

Von Sodom und Gomorra hinein in die Apokalypse?

So denken wohl beide? Zum Untergang bereit- wie seinerzeit ein Führer, der alle mitreißen wollte?

Die Welt schaut dabei zu, auch zwei Völker, mitbetroffen von dem Wahn, ein kleines altes und ein junges großes – Verlierer beide!

 

 

 

Der Weltenretter beim Seelendoktor,

   

 

 

Carl Gibson, heute, aktuelles Foto, Ostern 2026





Der Weltenretter beim Seelendoktor,

beim Psychiater

„Ich werde die Welt noch retten“, sagte der starke Mann und Weltenlenker selbstbewusst, von höheren Sphären aus erleuchtet, „doch um diese neue Schöpfung umzusetzen, muss ich das Alte erst vernichten!“!

Er hatte wohl von Nietzsche gehört, von der „Umwertung aller Werte“, die ein Zarathustra einst predigte im Land der Perser und der Feuertänzer, also wollte er zur Tat schreiten, beginnend mit einer große Reinigung, mit einer Katharsis in Persien zunächst, um dort alles auszurotten, was nicht koscher war, mit Stumpf und Stiel.

Eine „Zivilisation werde ich von der Erde tilgen“, ergänzte er, „etwas, was morgen nicht mehr sein wird und auch nicht wiedergebracht werden soll in meiner Neuschöpfung für mein Volk und mich, denn wir sind die Größten und Mächtigsten auf Erde, im Bund, ja, Eins mit dem Volk der Auserwählten, das Gott, der Allmächtige so gewollt hat, unser Allmächtiger, der, mit oder ohne Jesus und dem Heiligen Geist, mächtiger ist als der Allmächtige der anderen Seite!!

So redete er von seiner Vision, während der Seelendoktor, sauertöpfisch-skeltisch in die Welt blickend, nur noch staunte!

Ein Stupor mundi – im Deja-Vu

„Sie sind wohl gänzlich verrückt geworden“, sagte er dann doch noch mit schwacher Stimme, einsehend, dass in diesem Fall alles Hoffen verloren ist, nach Paulus und nach Dante - wie nach dem Holocaust.

Denn, wenn Retter reden, soll die Menschheit schweigen, sich in das Schicksal fügen – wie die Araber unter den Bomben in Gaza.

„Wenn einer hier den Verstand vollkommen verloren hat, dann sie Sie es“, konterte der Selbstherrliche selbstbewusst, der Geist, den nichts mehr erschüttern konnte, denn er war längst jenseits von und Böse und auf dem Weg in höhere Sphären, sehnsüchtig sich den Himmel ausmalend, für sich, und die Hölle für alle seine Geger, daheim, für die Feinde im Ausland, im Abendland wie in den Fernen des Morgenlandes, wo noch andere Völker lebten, größere und ältere, aber allesamt Heiden, also wert, von der Erde getilgt zu werden in höherem Auftrag!

„Ich muss mir wohl einen anderen Doktor suchen“, sagte er zu sich selbst im Trost, „einen, der mir „ewige Jugend“ bescheinigt, ohne Alter, Altern und Zerfall“, und ging, vergessend, die Honor-Rechnung zu bezahlen.

 

Der kleine Mann mit der großen Keule

    

Carl Gibson, Staatskritiker, unabhängiger politischer Beobachter und Kommentator, freier Blogger, Bürgerrechtler, Buch-Autor und Publizist, aktuelles Foto, August 2025


  

 

Der kleine Mann mit der großen Keule

Irgendwo am Ende der Welt lebte einmal ein Mann, ein kleiner Mann mit einer großen Streitkeule, mit der er dann auch wacker auf seine Nachbarn einschlug, auf Leute, die eine solche Keule nicht hatten.

„Ich will auch eine große Keule“, sagte schließlich einer der Verprügelten; und schickte sich an, solch eine Waffen zu zimmern, denn er fühlte bedroht von dem Kleinen mit der großen Keule, der bei Nacht und Nebel kam, um einfach zuzuschlagen, auch, wenn man am Tag davor noch miteinander geredet hatte, um Streit anzuwenden in der Disputation über höhere Wesen und andere Dinge!

„Mein Gott ist mächtiger als dein Gott“, sagte der eine!

Das Gleiche aber behauptete auch der andere.

Also gingen sie aufeinander los, schlugen sich die Nasen blutig, so dass die Fetzen flogen, und nicht nur die Fetzen, wobei der Kleine mit der großen Keule die Oberhand behielt, denn die Keule des anderen war noch in der Arbeit.

Als die Not schließlich groß war, schrie der Kleine nach dem großen Bruder, der auch noch da war, wenn auch in der Ferne, denn der hatte noch mehr Knüppel im Arsenal, alte, aus der Steinzeit, als die Menschen noch in Höhlen lebten, aber auch neue, wuchtigere, dazu auch noch die Mutter aller Knüppel, von Herkules herstammend, um alle tot zu schlagen, Groß und Klein.

Mit vereinten Kräften und im Bund wohl mit dem gleichen Gott, wie sie meinten, gingen sie dann auf die Bösen los: schließlich strebten jene nach der Keule, nach der verbotenen Keule, die sie nie haben sollten, gleich der Gleichheit unter den Völkern, die ihnen auch nicht zu stand, weil es den stärkeren Brüdern im Glauben und in Waffen so gefiel.

Wer böse ist, bestimmten die Brüder!

Und wer gut und gerecht ist unter der Sonne, das bestimmten die Brüder auch!

„Also müssen auch wir nach starken Genossen Ausschau halten, uns neue Freunde suchen und Partner im Abwehrkampf“, sagten sich eines Tages die Bedrängten; und machten sich auf den Weg, Achsen gründend und Bündnisse mit großen Brüdern auch ohne Götter, aber mit großen Keulen, damit es in der Zukunft, wenn auch nicht friedlicher, dann doch etwas gerechter zugehen sollte - in dieser besten aller möglichen Welten.

   

Im Schulhof – der kleine Junge und der Raufbold

Wenn andere – während der Pause – ihr Jausenbrot verzehrten, spielte er mit seinem roten Ball im Schulhof.

Das ging eine Weile gut, bis eines Tages ein Mitschüler auftauchte, der ihm das geliebte Spielzeug wegnehmen wollte, einer, der größer und stärker war als er und als Raufbold berüchtigt.

„Gib mir den Ball“, forderte ihn der Raubold auf, bestimmt und mit bedrohlichem Blick, bereit, auch zuzuschlagen, falls der Kleine ihm nicht zum Willen sein wollte.

„Was mir gehört, werde ich nicht hergeben“, wehrte sich der Kleine selbstbewusst, denn Angst hatte er keine vor dem Rüpel, der auch sonst nicht beliebt war unter Mitschülern, wenn auch gefürchtet.

Also kam es, wie es nicht hätte kommen sollen. Der Grobian ging auf sein Opfer los und schlug mit Fäusten auf den Wehrlosen ein, den Ball ganz und gar vergessend. Auf die Lektion kam es ihm an – und auf die Unterwerfung wie unter Hunden, Wölfen und im Urwald, wo der Affe sich dem Tiger beugt oder der Gorilla dem Alpha-Tier im hohen Baum der Gorillas.

Ein paar Mitschüler sahen dem Treiben zu, doch ohne Lust, dazwischenzufahren und dem Kleinen zu helfen. Blutige Nasen wollten sie keine, noch gebrochene Rippen.

„Wenn wir eingreifen, dann ruft er nach dem großen Bruder, der genauso boshaft ist wie dieser Schläger“, gab einer zu bedenken und zog sich vornehm zurück, die eigene Haut rettend, wenn auch mit schlechtem Gewissen.

Oben, aus dem Fenster, sah der Rektor zu, unschlüssig, mit einem Machtwort zu intervenieren. Was nun, was tun?

„Hochwürden“, rief er in seiner Not, „schauen sie sich das an!“

Der herbei eilende Mann Gottes, der seinen Religionsunterricht gerade absolviert und viel von der Gerechtigkeit Gotte geredet hatte, den Kindern früh schon Ethik vermittelnd und christliche Moral, bekreuzigte sich und erhob die Augen zum Himmel, um sich dann doch in die irdischen Geschicke zu fügen; denn sein Gott hatte es nun einmal so eingerichtet in der besten aller Welten mit der prästabilisierten Harmonie, in welcher der Mensch dem Menschen ein Wolf ist – und der kleine Mann mit der großen Keule mächtiger als ganze Völker, die keine Keulen haben, immer bereit, alle totzuschlagen, wenn sie sich nicht den Gesetzen der mit Macht waltenden Erdengötter unterwerfen.

 

  

Im Schulhof – der kleine Junge und der Raufbold

    

Carl Gibson, Staatskritiker, unabhängiger politischer Beobachter und Kommentator, freier Blogger, Bürgerrechtler, Buch-Autor und Publizist, aktuelles Foto, August 2025


  

   

Im Schulhof – der kleine Junge und der Raufbold

Wenn andere – während der Pause – ihr Jausenbrot verzehrten, spielte er mit seinem roten Ball im Schulhof.

Das ging eine Weile gut, bis eines Tages ein Mitschüler auftauchte, der ihm das geliebte Spielzeug wegnehmen wollte, einer, der größer und stärker war als er und als Raufbold berüchtigt.

„Gib mir den Ball“, forderte ihn der Raubold auf, bestimmt und mit bedrohlichem Blick, bereit, auch zuzuschlagen, falls der Kleine ihm nicht zum Willen sein wollte.

„Was mir gehört, werde ich nicht hergeben“, wehrte sich der Kleine selbstbewusst, denn Angst hatte er keine vor dem Rüpel, der auch sonst nicht beliebt war unter Mitschülern, wenn auch gefürchtet.

Also kam es, wie es nicht hätte kommen sollen. Der Grobian ging auf sein Opfer los und schlug mit Fäusten auf den Wehrlosen ein, den Ball ganz und gar vergessend. Auf die Lektion kam es ihm an – und auf die Unterwerfung wie unter Hunden, Wölfen und im Urwald, wo der Affe sich dem Tiger beugt oder der Gorilla dem Alpha-Tier im hohen Baum der Gorillas.

Ein paar Mitschüler sahen dem Treiben zu, doch ohne Lust, dazwischenzufahren und dem Kleinen zu helfen. Blutige Nasen wollten sie keine, noch gebrochene Rippen.

„Wenn wir eingreifen, dann ruft er nach dem großen Bruder, der genauso boshaft ist wie dieser Schläger“, gab einer zu bedenken und zog sich vornehm zurück, die eigene Haut rettend, wenn auch mit schlechtem Gewissen.

Oben, aus dem Fenster, sah der Rektor zu, unschlüssig, mit einem Machtwort zu intervenieren. Was nun, was tun?

„Hochwürden“, rief er in seiner Not, „schauen sie sich das an!“

Der herbei eilende Mann Gottes, der seinen Religionsunterricht gerade absolviert und viel von der Gerechtigkeit Gotte geredet hatte, den Kindern früh schon Ethik vermittelnd und christliche Moral, bekreuzigte sich und erhob die Augen zum Himmel, um sich dann doch in die irdischen Geschicke zu fügen; denn sein Gott hatte es nun einmal so eingerichtet in der besten aller Welten mit der prästabilisierten Harmonie, in welcher der Mensch dem Menschen ein Wolf ist – und der kleine Mann mit der großen Keule mächtiger als ganze Völker, die keine Keulen haben, immer bereit, alle totzuschlagen, wenn sie sich nicht den Gesetzen der mit Macht waltenden Erdengötter unterwerfen.

 

  

Der kleine Mann mit der großen Keule

Irgendwo am Ende der Welt lebte einmal ein Mann, ein kleiner Mann mit einer großen Streitkeule, mit der er dann auch wacker auf seine Nachbarn einschlug, auf Leute, die eine solche Keule nicht hatten.

„Ich will auch eine große Keule“, sagte schließlich einer der Verprügelten; und schickte sich an, solch eine Waffen zu zimmern, denn er fühlte bedroht von dem Kleinen mit der großen Keule, der bei Nacht und Nebel kam, um einfach zuzuschlagen, auch, wenn man am Tag davor noch miteinander geredet hatte, um Streit anzuwenden in der Disputation über höhere Wesen und andere Dinge!

„Mein Gott ist mächtiger als dein Gott“, sagte der eine!

Das Gleiche aber behauptete auch der andere.

Also gingen sie aufeinander los, schlugen sich die Nasen blutig, so dass die Fetzen flogen, und nicht nur die Fetzen, wobei der Kleine mit der großen Keule die Oberhand behielt, denn die Keule des anderen war noch in der Arbeit.

Als die Not schließlich groß war, schrie der Kleine nach dem großen Bruder, der auch noch da war, wenn auch in der Ferne, denn der hatte noch mehr Knüppel im Arsenal, alte, aus der Steinzeit, als die Menschen noch in Höhlen lebten, aber auch neue, wuchtigere, dazu auch noch die Mutter aller Knüppel, von Herkules herstammend, um alle tot zu schlagen, Groß und Klein.

Mit vereinten Kräften und im Bund wohl mit dem gleichen Gott, wie sie meinten, gingen sie dann auf die Bösen los: schließlich strebten jene nach der Keule, nach der verbotenen Keule, die sie nie haben sollten, gleich der Gleichheit unter den Völkern, die ihnen auch nicht zu stand, weil es den stärkeren Brüdern im Glauben und in Waffen so gefiel.

Wer böse ist, bestimmten die Brüder!

Und wer gut und gerecht ist unter der Sonne, das bestimmten die Brüder auch!

„Also müssen auch wir nach starken Genossen Ausschau halten, uns neue Freunde suchen und Partner im Abwehrkampf“, sagten sich eines Tages die Bedrängten; und machten sich auf den Weg, Achsen gründend und Bündnisse mit großen Brüdern auch ohne Götter, aber mit großen Keulen, damit es in der Zukunft, wenn auch nicht friedlicher, dann doch etwas gerechter zugehen sollte - in dieser besten aller möglichen Welten.

 

Freitag, 6. September 2019

Satire pur ... und etwas Ernst: Eine Gesamtinterpretation im Geist Heines - Carl Gibson: „Atta Troll“ - Heinrich Heines poetische Zeitkritik - Neuerscheinung 2019, jetzt im Buchhandel!

Satire pur ... und etwas Ernst: Eine Gesamtinterpretation im Geist Heines:

 

Carl Gibson:  „Atta Troll“ -  Heinrich Heines poetische Zeitkritik 

- Neuerscheinung 2019, jetzt im Buchhandel!

 





 









https://www.openpr.de/news/1059577/Neu-Carl-Gibson-Atta-Troll-Heinrich-Heines-poetische-Zeitkritik-jetzt-im-Buchhandel.html


 

 

Carl Gibson:  „Atta Troll“ -  Heinrich Heines poetische Zeitkritik

 

Gesamtinterpretation. 

 

Geistige Strukturen in Heines vorrevolutionärem Kulturkampf gegen „Tendenzdichtung“, Pseudo-Humanismus, -Nationalismus, Religion und Biedermeier-Heuchelei. 

 

- Erschienen, jetzt im Buchhandel!


Neuerscheinung:











https://www.openpr.de/news/1058099/Atta-Troll-Heinrich-Heines-poetische-Zeitkritik-Gesamtinterpretation-von-Carl-Gibson-neu.html




Carl Gibson

„Atta Troll“ -
Heinrich Heines poetische Zeitkritik
Gesamtinterpretation

 

 

Geistige Strukturen in Heines vorrevolutionärem Kulturkampf gegen „Tendenzdichtung“, Pseudo-Humanismus, -Nationalismus, Religion und Biedermeier-Heuchelei

 

 

Versuch einer ideengeschichtlichen Annäherung

 

 


ISBN 978-3-947337-10-1

1.  Auflage, 2019
Copyright © Carl Gibson, Tauberbischofsheim. Alle Rechte vorbehalten.
Umschlaggestaltung: Titelbild, Bilder im Innenteil und Bild Buchrückseite: Monika Nickel, Copyright © Carl Gibson

Gesamtherstellung (Druck und Binden):
Verlag Lindemann
Stiftstr. 49, D 63075 Offenbach-Bürgel




Aus der Reihe:  

Schriften zur Literatur, Philosophie, Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen, Band 1, 2019
 

Hardcover, 413 Seiten, Preis: 39,90 Euro.

Bestellungen auch direkt beim Autor Carl Gibson

E-Mail: carlgibsongermany@gmail.com 





Copyright © Carl Gibson

Samstag, 1. Dezember 2018

Carl Gibson, Leben ohne Würde - Armer Poet im reichen Deutschland!? Neuerscheinung, jetzt im Buchandel!



Carl Gibson, 

Leben ohne Würde -  Armer Poet im reichen Deutschland!? 

Neuerscheinung, jetzt im Buchandel!

 






Carl Gibson



Leben ohne Würde -

Armer Poet im reichen Deutschland!?



Die neuen Elenden heute: Diogenes, Lumpen-Akademiker, Intellektuelle ohne Job, „brotlose Künstler“ … und die verordnete Gleichmacherei in der „Leistungsgesellschaft“ für alle -

„J‘ accuse…!“



Das Hartz IV-Monster - eine „Reform“, die Menschen zu Aussätzigen macht, die stigmatisiert, ausgrenzt und abstraft!



Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot in der saturierten Wohlstandsgesellschaft - Die sozialen Probleme Deutschlands - tabuisiert, kaschiert, versteckt, verdrängt!?


Selbst-Apologie und Kampfschrift - Beiträge zur sozialen UngerechtigkeitGesellschaftskritik - Beobachtungen, Analysen und Essays aus dem Blickwinkel eines Betroffenen.


Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.







ISBN: 978-3-947337-04-0



1.         Auflage, 2018.

Copyright © Carl Gibson, Tauberbischofsheim. Alle Rechte vorbehalten. Umschlaggestaltung: Titelbild, Bilder im Innenteil und Bild Buchrückseite, Layout und Satz: Carl Gibson, Copyright © Carl Gibson.










Aus der Reihe: Schriften zur Literatur, Philosophie, Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen, Bd. 2, 2018



Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.



Arm am Beutel, krank am Herzen

Schleppt' ich meine langen Tage.

Armut ist die größte Plage,

Reichtum ist das höchste Gut!

Goethe, Der Schatzgräber



Bin ich der Flüchtling nicht, der Unbehauste

J. W. von Goethe, Faust



Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus,

Wilhelm Müller, Franz Schubert „Winterreise“



Nun ist's aus, wir müssen wandern!

Nikolaus Lenau, Herbstentschluß



Die Welt – ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was du verlorst, macht nirgends halt.

Nun stehst du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.
Friedrich Nietzsche, Vereinsamt.








Inhalt
Leben ohne Würde im anderen Deutschland - der vergessene, gesellschaftlich isolierte Arme im Staat der Saturierten. An den Rand der Gesellschaft gedrängt - Stigmatisierung und Ausgrenzung der Andersdenkenden, der Idealisten und Künstler nonkonformer Prägung
Vorwort: Ein Dasein in Würde auch für geistig-künstlerisch Schaffende?
Prolog: Der „materielle“ Absturz und das „Leben ohne Geld“
Teil I: Arm am Beutel, krank am Herzen
Armut und soziale Ungerechtigkeit in Deutschland. Wer den Job verliert, verliert auch bald die Wohnung.
Der deutsche Staat stigmatisiert, grenzt Menschen aus - ein Missstand, der vom höchsten Gericht der Deutschen aus der Welt geschafft werden sollte, denn er verstößt gegen Buchstaben und Geist des deutschen Grundgesetzes und gegen Europäisches Recht! Fragen an die Politik - Grundsätzliches:
1.     Die Ausgrenzung der Bedürftigen durch den Staat und das daraus resultierende Scheitern der gesellschaftlichen Integration - ist die „Diskriminierung des Einzelnen“ nur „subjektiv gefühlt“ oder eine “objektive Tatsache“? Hohe, kaum zu überwindende „Hürden“ und gezielte „Schikanen“ am Werk?
2.     Sind deutsche Langzeitarbeitslose Aussätzige, Stigmatisierte, Ausgegrenzte der Gesellschaft, ohne Würde? Offene Frage an Kanzlerin Merkel und an Bundespräsident Steinmeier! „J‘ accuse…!“
3.     „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Gilt der Verfassungsgrundsatz für alle Bürger Deutschlands? Ein Wohnungssuchender, der sich als Langzeitarbeitsloser outet, als so genannter „Hartz-IV-Empfänger“, ist von Anfang an stigmatisiert und der Letzte und Aussichtsloseste auf der Liste der Bewerber für eine Wohnung.
4.     Die Unberührbaren - Der Hartz IV-Status grenzt aus, undifferenziert!
Individuelle Leistung, künstlerische Leistung, Lebensleistung - „Gleichheit“, wo Unterscheidung angebracht ist!?
Leistung oder besser keine Leistung? Wie „konservative Politik“ in Berlin über „sozialistische Gleichmacherei“ den staatsbürgerlichen Einsatz des Einzelnen - auch in Wissenschaft und Kunst - ad absurdum führt und dabei das Leistungsprinzip auf den Kopf stellt. Leistung oder besser keine Leistung?
1.     Die große Gleichmacherei der Sozialisten - Weshalb würdigt die so genannte „Hartz- IV“-„Reform“ nicht auch die „Lebensleistung“ der in Not geratenen Bürger?
2.     Sozialistische Gleichmacherei“ der CDU - Die Kanzlerin, die das Renten-System nicht ändern kann und der „Gerechtigkeitssinn“ der SPD – Lebenslange Leistung und lebenslanges Nichtstun zählen gleich viel!?
3.     Wie viele deutsche Akademiker sind auf „Hartz IV“-Zahlungen angewiesen? Fragen an Merkel und Schulz zur „sozialen Gerechtigkeit“!
4.     Scham und Schande - In Berlin oder Bremen gehört es zum guten Ton, von Hartz IV-Leistungen zu leben, in der deutschen Provinz aber nicht!
Teil II: Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus …Bin ich der Flüchtling nicht? Der Unbehauste? - Flüchtling im eigenen Land!?
Nach Heinrich Heine und Carl Spitzweg - der arme Poet heute.
Die neue „Matratzengruft“ und das Siechtum des freien Geistes in materialistischer Gesellschaft - Auch „brotlose Künstler“ sind Menschen mit menschlichen Bedürfnissen …  mit einem - streng definierten - „Recht auf ein Leben in Würde“!
1.     Der arme Poet in Merkels Deutschland - Gedanken zum „Tag der Poesie“
2.     Der Lumpen-Akademiker
3.     Luthers Matratzenwechsel … und die Leidensfähigkeit des Philosophen
4.     Im Kampf - Mit dem Messer am Hals schreibt man besser!
5.     „Matratzengruft“ oder Der hohe Preis der Wahrheit - Die neuen Miserablen! Zur Verelendung der Intellektuellen in Merkels Deutschland
6.     Die „Wollsteppdecke“ - das Bett für unterwegs!
Diogenes im freiwilligen Martyrium - arm, alt und krank auf der Suche nach einer Spelunke! Der „brotlose Künstler“ in Konfrontation und auf Kollisionskurs mit dem biedermeierlichen „Spießerstaat“, der sich - fern jeder Humanität - als materialistische „Leistungsgesellschaft“ definiert!
1. Wie erklärt man Leuten, die nie ein Buch lesen, was es bedeutet, ein Buch zu schreiben?
2. „Weshalb nehmen Sie das Geld vom Staat?“ - Die moralische Entrüstung des materialistischen Spekulanten und die Autodynamik der Habgier
3. „So haben Sie drei Jahre hindurch gelebt?“ - Der genügsame Philosoph in der Spelunke und die „Selbstauskunft“ des potenziellen Mieters als Absicherung des Vermieters gegen „Messis“ und „Mietnomaden“ aller Art!
Im Geist von Victor Hugo und Émile Zola - Soziale Missstände diagnostizieren, analysieren, literarisch thematisieren und an den Pranger stellen!
1.     Mit bebendem Herzen – Triebfeder Ungerechtigkeit.
2.     „Wallraffen“ in eigener Sache oder aus prinzipiellen Gründen? Bis zur Grenze gehen und noch darüber hinaus - nur die „Insider-Perspektive“ bringt die Wirklichkeit ans Licht!
Wohnungsnot auch in der deutschen Kleinstadt. Schlusskampagne gegen Merkel kurz vor der Bundestagswahl im September 2017.
1.     Habgierige Vermieter wählen Merkel!
2.     Mietwucher in der deutschen Provinz!
3.     Das Spekulanten-Gesindel fühlt sich wohl in Merkels Deutschland! Trotz „Mietpreisbremse“ geht der Reigen munter weiter!
Fehlender Wohnraum in Merkels Spekulanten-Republik - und das große Geschäft mit der Armut.
Eine Kampagne gegen Ungerechtigkeit … nicht nur in eigener Sache!
1.     Der neue Unbehauste in Merkels Deutschland - Die unfreiwilligen Abenteuer eines armen Wohnungssuchenden im reichen Land
2.     Merkels Flüchtlingspolitik macht den deutschen Wohnungsmarkt kaputt - Arme, Alleinerziehende, Hartz IV-Empfänger können kaum noch eine bezahlbare Wohnung finden: Dafür triumphieren Spekulanten und rücksichtslose Vermieter
3.     Mieter in Merkels Deutschland - Die Kanzlerin brockt ein, das Volk löffelt aus!
4.     „Vielleicht hilft Gott!“
5.     Bei lukrativer Vermietung hört der Patriotismus auf
Teil III: Nun ist’s aus, wir müssen wandern …
Von Obdachlosigkeit und Heimatlosigkeit bedroht - Abgeschrieben und frei zum Tode?
1.     Leben ohne Würde!? Je perverser die Vorgaben der Politik, desto unverschämter die Vermieter: Absteigen, Ghetto-Buden zu Horrorpreisen!? Ein Dasein in Würde bedarf einer angemessenen Wohnung!
2.     Philosoph Carl Gibson demnächst obdachlos … und erneut heimatlos?
3.     Wenn der Vermieter zum Dieb und Betrüger wird!
4.     Der Wille zum Werk und die Krankheit
5.     „Eigenbedarf“ im Deja-Vu-Erlebnis
6.     Der boshafte Vermieter und die Zeit der Schikanierung - wenn der ungeliebte Mieter aus dem Haus geekelt werden soll!
Zwischen Dachstube und Keller - Kollateralschäden - Wenn das Unheil naht, kommt es oft haufenweise und knüppeldick! Aus dem Erlebnisbericht eines „genügsamen“ Kynikers, der kein Zyniker sein wollte!
1.     Aus Schaden wird man klug!
2.     Vom „Dachschaden“ über den „Wasserschaden“ zur Schadensbegrenzung! Eine Geschichte aus dem wahren Leben.
3.     Eine „Winterreise“ im Nachthemd - Der Auszug … aus der Dach-Spelunke! Künstlerdasein heute!
4.     Donauschwäbischer Fatalismus“ - „Wenn der Wolf die Kuh gefressen hat,
Recht und Ungerechtigkeit
1.     Der Anwaltsberuf als ultima ratio?
2.     „Kannst Du Dir einen Anwalt leisten?“ - Fiktion „Gleichheit“ im Willkür-Staat
3.     Gute Anwälte, schlechte Anwälte
Teil IV: Zur Winterwanderschaft verflucht? Ganz tief unten - letzte Station, unterste Stufe des sozialen Abstiegs - das Obdachlosenheim und die Straße!
Die neuen Miserablen - Von der Mansarde in den Container!?
1.     Ein Blick ins Ghetto … am „schönen Ort“ Bad Mergentheim - Das Asyl für Idealisten und andere Gestrandete!
2.     Undank ist der Welt Lohn! „Verheizt“ in Bad Mergentheim!?
3.     Idol Bin Laden - Im Obdachlosenasyl gibt es keine Gardinen!
4.     Unter Ratten - Ein deutscher Philosoph ist hier gut aufgehoben! Jedem das Seine?
Teil V: Heim und Heimat - Menschenrechte?
1.     Der neue Diogenes von Bad Mergentheim - Carl Gibson, vom VIP zum Paria!? Eine philosophisch-künstlerische Protestaktion gegen die Wohnungsnot in Deutschland!
2.     Wer sucht und nichts findet - Grenzerfahrungen … an der Grenze zur Verzweiflung!
3.     „Teure Heimat“ - Von der Politik der „Heimat“ beraubt: „Ent-Mietung“ in den Metropolen Berlin, Hamburg, München, aber auch in der deutschen Provinz, auf Sylt und in Bad Mergentheim!
4.     Gibt es ein Recht auf Heimat?
5.     Heimatliches - im Alltag! „Langosch“, „Banater Wurst“ und „Boeuf-Salat“!
6.     Wohnungsnot in der baden-württembergischen Großen Kreisstadt Bad Mergentheim
Glück im Unglück - ein neuer Anfang?
1.     Die glückliche Lösung unmittelbar vor dem Zusammenbruch und der Katastrophe! In der Krise liegt die Chance … zum Neuanfang!
2.     En garde! Der Schriftsteller und Philosoph Carl Gibson lebt seit Oktober 2018 am neuen „Wirkungsort“ Tauberbischofsheim: Die Weltstadt der Fechter - ein guter Standort auch für scharfe Geistesgefechte!?
3.     Der Unbehauste
Teil VI: Das neue Elend
Tabu „Armut“ und das Geschäft mit den Armen in Deutschland
1.     Arm und im reichen Land - Die Kontraste der kapitalistischen Welt
2.     Die Wegwerfgesellschaft und der Müll - Ist „Besitz“ ein Irrtum?
3.     Reiche Leute - Arme Leute … in Merkels Spekulanten-Republik! Deutschlands Gesellschaft driftet auseinander, angetrieben von der asozialen Politik der Kanzlerin, die „systemrelevante“ Banken rettet, die Armen aber in die Gosse stößt!
Die Rücksichtslosen im Lebensmittelhandel - Profit kommt vor der Gesundheit!
1.     Supermarkt Kaufland verkauft verdreckte Hähnchenschlegel aus Frankreich - Eine deutsch-französische Angelegenheit der unappetitlichen Art und eine Sache des Prinzips! Was isst der arme Deutsche, der keine „Tafel“ hat?
2.     Mit Escherichia coli-Bakterien verseuchte Hähnchenschlegel in Deutschland im Handel - Ein neuer Lebensmittel-Skandal? „Kaufland“ ziert sich, Verantwortung zu übernehmen!
3.     Einzelfall oder Regel? Die Gefahr für Leib und Leben des Verbrauchers wird zynisch hingenommen, kaschiert, ignoriert - die Anprangerung der Missstände soll nicht sein - Supermarkt Kaufland wimmelt ab!
4.     Die achtlose Zerstörung von Lebensmitteln sollte unter Strafe gestellt werden - Die „Tafel“ ist keine Lösung!
5.     Massentierhaltung - Milch, Eier, Schweinefleisch und Hähnchen in ungesunder Billigproduktion?
Existenzielles - Gedanken - Mensch und Gesellschaft
1.     Verlust führt zu Schwermut
2.     Experimentalexistenz - Das Leben am Abgrund
3.     Verinnerlichte Heuchelei
4.     Schreiben am Rande der Verzweiflung
Die Metamorphosen des Sisyphus Oder Frei wird, wer den Geist der Schwere überwindet - Verluste, Raffsucht, Habgier
1.     Ein halber Hiob
2.     Der Steinreiche im Verarmungswahn
Zynisches, lange nach Diogenes
1.     Der Mensch - oft nur ein Haufen Müll?
Der „verarmte Bürger“ im Überleben in der „neuen Situation“
1.     „Scham und Schande“ lange nach Hebbel
2.     Jammern auf hohem Niveau?
Teil VII: Der arme Poet heute - Desillusion: Ich bin zu Ende mit meinen Träumen …
1.     Der arme Poet heute - kann und darf er in Würde leben?
2.     Künstlerdasein - die selbst erwählte Armut
3.     Authentische Armutsbeschreibung - die Sicht des Betroffenen!
4.     Wenn die Kraft zur Neige geht
5.     „Wie hast Du das alles geschafft?“ - Eine Danksagung an alle Unterstützer!
Schlussfolgerungen und erste Bilanz - ein „Leben in Würde“, das gilt für die Langzeitarbeitslosen und Bedürftigen nicht! Der Staat selbst sorgt durch eine inhumane Gesetzgebung dafür, dass es so ist!
1.     Die „Scheiß-Reform“ diskriminiert, grenzt aus - „J‘ accuse…!“
Was kommt auf den Arbeitslosen und Langzeitarbeitslosen zu, wenn er sich dazu durchringt, ALG II-Leistungen zu beziehen, dazu genötigt ist, weil er keine Arbeit finden kann?
2.     Ein Leben im Verzicht im Grenzbereich von Anstand und Würde! Alltagsprobleme - Was ein Bedürftiger sich nicht mehr leisten kann!
Eine Wohnung finden:
Kaltmiete und Nebenkosten:
Gesunde Ernährung, Tafel oder Fastfood:
Soziale Kontakte, Gäste und Freunde
Dichten und Denken bei eingetrübter Weltsicht - auch Poeten und Philosophen sind Menschen!
Der Verlust sozialer Kontakte und die Vereinsamung
Gesunder Leib und gesunde Seele - psychosomatische Wechselwirkungen der negativen Art, ausgelöst durch chronische Armut und Verelendung
Der Mensch lebt nicht nur von Brot allein,
Epilog: Ein Ausweg aus dem Tal der Tränen - Selbstmotivation und tägliche konstruktive Tätigkeit, Arbeit … am Werk
Nachwort: Vom „Furor poeticus“ angetrieben - Noch ein „brisantes“ Buch, das nie geschrieben werden sollte?
Bibliographie:
Publikationen des Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa - aus der Reihe:
Schriften zur Literatur, Philosophie, Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen.
Bzw. Publikationen zum Thema Herta Müller.

292 Seiten, Preis: 23,65 Euro.

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Anschrift des Autors:

Carl Gibson
Taubenhausweg 41
D- 97941 Tauberbischofsheim




Die „Scheißreform“, wie der Ausnahme-Barde Reinhard Mey diese Errungenschaft der deutschen Sozialgesetzgebung mehr als treffend nennt, ist nicht nur „nicht ganz perfekt“diese „Scheiß-Reform“ ist eine wahre Katastrophe - von realitätsfremden Technokraten konzipiert und ausformuliert und von noch realitätsfremderen Politikern abgesegnet und zur Umsetzung gebracht. Die Segnungen dieser „Reform“ erleben täglich Millionen deutsche Staatsbürger auf der eigenen Haut - und noch mehr auf der eigenen Seele! Ähnlich wie die „Resozialisierungsmaßnahmen“ des Staates in deutschen Gefängnissen Häftlinge noch mehr ins Verbrechen treiben und aus Menschen, die Fehler begingen, gegen Gesetze verstießen, richtig „böse Menschen“ machen, so macht die „Scheiß-Reform“ aus Menschen, die - nicht zuletzt durch vielfaches Versagen des Staates, nicht nur in der Finanzkrise - arbeitslos wurden, Aussätzige und Ausgestoßene! Ja, die „Scheiß-Reform“ der Sozialdemokraten, bis zum heutigen Tag mitgetragen von den - man höre und staune - „christlichen“ Parteien CDU und CSU, macht aus „Bürgern ohne Arbeit“ Menschen zweiter Klasse! Doch, was noch viel schlimmer ist: Der „ALG 2-Status“ macht die Betroffenen krank! Nach zehnjähriger - mehr oder weniger intensiven - „Berührung“ mit diesem System, wenn auch nicht ganz typisch und vollkommen exponiert, kann ich - empirisch - auf einige menschenunwürdige, unzumutbare Zustände hinweisen, die dringend aus der Welt zu schaffen sind durch neue Gesetzedie im Einklang sind mit dem Diktum in der Präambel des deutschen Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Not, Elend, Armut, Wohnungsnot - In diesem Werk wurden „unschöne“, unbequeme Themen erörtert, so, wie das Leben sie anbot, „ungeschönt“, eben, weil die Erörterung notwendig erscheint - bestimmt für die empathischen Menschen der Jetztzeit, aber auch für die Nachwelt, deren Historiographie auf echte Fakten zurückgreifen wird, nicht auf fantastische Fiktion.
Auch wenn es einigen Zeitgenossen nicht gefällt - dieses weitere „Buch gegen gesellschaftliche Missstände und spießbürgerliche Heuchelei“ wurde geschrieben - vom „Furor poeticus“ bestimmt - mit scharfer Zunge und spitzer Feder; und es wird auch wieder - ohne das Plazet der Mächtigen, die in der Auswahl der Manuskripte und Autoren wie Zensoren agieren - veröffentlicht, aus eigener Kraft heraus verlegtnicht auf den „Markt“, sondern ans Licht gebracht, in der Hoffnung, dass über das Werk etwas mehr Gerechtigkeit möglich wird!


Hauptwerke: Lenau. Leben – Werk – Wirkung, 1989. Koryphäen der Einsamkeit und Melancholie in Philosophie und Dichtung, 2015Politische Bücher: Symphonie der Freiheit, (2008), Allein in der Revolte (2013), Vom Logos zum Mythos, 2015. Quo vadis, Germania, wohin steuert Europa, 2016. „AMERICA FIRST“, Trumps Herausforderung der Welt – Wille zur Macht und Umwertung aller Werte“, 2017. Merkels Deutschland-Experiment, 2017. Faustinus - der glückliche Esel und die Revolution der Tiere. Kommunismus-Parodie und Totalitarismus-Kritik in Humoresken und Satiren. 2018.
Zur Vita des Autors: 


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