Montag, 22. Juni 2026

Die Nachtigall und die Frösche

  

 


 


 

 

Entwurf:

Die Nachtigall und die Frösche

Es soll dort, in deutschen Landen, noch eine Nachtigall, geben, die ihre Lieder singt, in stiller Nacht.

Wer sah schon je eine Nachtigall, wer vernahm je ihre Stimme und das, wovon sie singt?

Etwas Wahrheit ist auch mit dabei, manche Klage über Ungerechtigkeit und Krieg! Der Michel schläft tief und fest, wenn der einsame Vogel sein Klagelied ertönen lässt, Elegien der Nacht, um auch Menschenherzen zu erreichen? Wilde wusste davon und andere große Dichter!

Damit das solches jedoch nicht geschieht, den Michel aus dem Schlaf reißt, aufrüttelt, zum Nachdenken treibt oder gar auf die Barrikaden, hat man der Holden einen Haufen lauter Frösche vor den Schnabel gesetzt, Tausende an der Zahl, die mit ihrem monotonen, durchdringenden Gesang alles übertönen, das angenehm Melodische ebenso wie die kritischen, weckenden Untertöne, die immer mitschwingen, wenn ein wahrer Sänger singt.

Wo Wahrheit nicht sein soll, weil Wahrheit anklagt, auf Ursachen verweist, auf Gründe, auf Verantwortung, auf Täter und auf Opfer, erklingt der Chor der Claqueure, mehr noch als in der Natur, wo alles seinen Sinn hat, auch der Lockruf der Grille und des Frosches, in der hochgradig unnatürlichen, naturfernen menschlichen Gesellschaft, die, selbstherrlich und vermessen, Zeitkritiker aussperrt und Fabeldichter!

Seltene Vögel braucht man nicht, dafür aber schrille!

Soviel – und doppelt formuliert – zur „Doppelmoral“ der zivilisierten Kulturvölker der modernen Welt, die – in der „Zeit der Pharisäer – ihre Prinzipien und Werte, ja, die gesamte „Humanität“, mit den Mitteln des Krieges verteidigen, gestützt auf Lug und Trug, jeden und alles vernichtend, nur, um sich selbst zu erhalten.


Sonntag, 21. Juni 2026

Die großen Philosophen der Jetztzeit: George Orwell und Charlie Chaplin

  

Time critic Carl Gibson today, February 2026

 

 

 

    Die großen Philosophen der Jetztzeit: George Orwell und Charlie Chaplin

Was ich darüber in früheren Jahren schon schrieb, den einen würdigend in einem dicken Buch[1], wie den anderen auf dem Blog erst jüngst[2], wird die Welt kaum erfahren, denn meine Bücher dazu sind, wenn nicht vergriffen, in irgendeinem Giftschrank an der deutschen, freien Universität – und mein Blog, auf dem ich später noch mehr dazu sagte, ist tot, totgemacht von Kräften, die das dürfen!

Und das in Staaten, die angeblich frei sind – und in einem Internet, das auch frei sein soll, aber längst nicht mehr frei ist!

Die Freiheit der Araber hat das Abendland wohl eingeholt, lange nachdem Cid! Wir erleben nun hier die Freiheit der Rotchinesen und des Neostalinisten Putin, aus dessen Reich seit Monaten schon fast kein Zugriff mehr kam, neben dem 18 750 gerade aus der Volksrepublik China!

Verkehrte Welt!

 

 

 

Samstag, 20. Juni 2026

Und der Yeti liest mich doch!

  

 

Carl Gibson, Juni 2026



Und der Yeti liest mich doch!

Drei Zugriffe aus Nepal!

Wenn es nicht Messner war oder der Dalai Lama, dann muss es wohl der Yeti gewesen sein, der dann und wann meinen Blog konsultiert, um das zu erfahren, was ich über Tuvalu schreibe vor dem Untergang - und über die Menschen von Tuvalu[1], die mit untergehen werden, weil sie keiner haben will, weder in Australien, nach auf der großen Doppel-Insel Neuseeland, und das, obwohl es nur 10 000 sind, die nach Rettung rufen in großer Not.

Der Yeti[2] hat es gut, dort oben; wenn nicht Messner eben mal vorbeikommt, zum Tee, dann surft er, wenn andere Fußball schauen, im Internet… und liest meinen Blog!

„Solange es diesen noch gibt“, sagt er zu sich … oder zu den Göttern aus höheren Sphären, die, ohne in die Schöpfung einzugreifen und in ihrer ewigen Glückseligkeit noch nicht mitbekamen, dass irdische Gottheiten mir den einen Blog längst genommen haben, willkürlich und mit Macht, doch im Namen der Freiheit und der Demokratie, frei nach den Gesetzen der Staatsräson.

 

 

 



Sonntag, 14. Juni 2026

Polyphem im Heiligen Land

  

Carl Gibson, aktuelles Foto, März 2026

 

 

Polyphem im Heiligen Land

Berauscht und geblendet, schlägt er um sich, um alle zu erschlagen, die ihn bedrohen, die Gegner auszurottend mit Stumpf und Stiel!

Der Mythos gibt ihm recht, ein alter Mythos von großen Königen – und über dem Recht die Macht der Waffen.

Trifft der Geblendete in seiner Rache beim wilden Wüten auf Widerstand, ruft er nach dem großen Bruder in der Ferne, der, der ihm verbunden ist im Geist, auch in der Vergeltung so ist wie er – der dann auch herbeieilt, um mit zu helfen mit noch mehr Wut und Kraft, Böse wie Gute erschlagend.

Gott, der wacker mitkämpft in gerechten Kampf, wird sich die Seinen schon zusammensuchen nach der großen Schlacht!

Nach mir die Sintflut!

Von Sodom und Gomorra hinein in die Apokalypse?

So denken wohl beide? Zum Untergang bereit- wie seinerzeit ein Führer, der alle mitreißen wollte?

Die Welt schaut dabei zu, auch zwei Völker, mitbetroffen von dem Wahn, ein kleines altes und ein junges großes – Verlierer beide!

 

 

 

Die Nachtigall und die Frösche

           Entwurf: Die Nachtigall und die Frösche Es soll dort, in deutschen Landen, noch eine Nachtigall, geben, die ihre Lieder singt, in...